Lieber Welten-Verlag,
hier sind wie versprochen meine Erfahrungsberichte.
Ich habe im Oktober 2000 bei Ihnen einmal das Fesselgad und das Reichtumsgad bestellt. Ca. 15 Minuten nach dem Ablegen und Verbrennen des Fesselgads (am Sonntag um 20 Uhr), rief mich damals meine damalige Freundin an, die sich heimlich aus dem Staub gemacht hatte und die ich trotz Jammern und Bittgesuchen in unserem damaligen gemeinsamen Umfeld nicht erreichen konnte bzw. nicht an ihre neue Telefonnummer herankam, um herauszufinden, wie es um sie steht und was vor sich geht.

Ich lebte damals schon seit Jahren im Ausland und an meinem Geburtsort. Dieser Ort war mir so vertraut wie meine Westentasche. Durch das Gad jedoch fühlte ich mich von Donnerstag bis Sonntag ganz merkwürdig. Diese 4 Tage lang fühlte ich die Emotionen meiner Freundin, ich dachte ihre Gedanken und sah durch ihre Augen. Ich fühlte mich, wie ein Fremder, der meine Heimatstadt zum erstenmal entdeckt und ich kam mir ohne geringste Vertrautheit mit der Stadt dabei so vor, als ob man mich dort ausgesetzt hätte. Ich verstand: sie war es, was ich durch dieses Gad erleben durfte und zwar in vollen Zügen und es hat uns Gott sei Dank nicht wieder zusammengebracht.

Durch das Reichtumsgad entschloss sich kurzerhand mein ach so geiziger Vater aus heiterem Himmel meine damaligen Schulden, obwohl ich sie selber hätte zahlen können, zu zahlen, wartet…, mir das Hin- und Rückflugticket zum Sammlungsurlaub in der Türkei zu zahlen, ließ mir in die Türkei Geld zufließen, damit ich dort in Ruhe mir alles noch mal durch den Kopf gehen lassen konnte, was mir da kurzerhand in Deutschland geschah. Ich konnte plötzlich auch Geld verwalten, wo ich das früher recht verspielt betrachtete. Als ich dann nach Deutschland zurückkehrte bestellte ich mir im Februar 2001 das Unas-Ouanga, und damit beginnt mein “Abenteuerbericht Grün”

Ich hatte erst große Angst, doch ich wollte da durch. Das mit dem Mehl kam mir damals sehr albern vor, doch alles andere am Ritual war wirklich alles andere als albern. Das Öl war einfach geil. Ich trug es auch außerhalb des Rituals tagsüber auf.

Ich hatte meine Dinge in Deutschland erledigt und wollte unbedingt aus diesem Land und von all den belastenden Erfahrungen und hinterhältigen Leuten weg, . Es gefiel mir einfach zu sehr in der Türkei, die Menschlichkeit, Freundlichkeit, allem voran das warmherzige Entgegenkommen unter den jungen Leuten. Doch ich hatte auch schon wieder alles angesparte Geld verbraucht, für all meine damaligen Vorhaben hier in Deutschland. Kurz vorm Auswandern noch mal einen Job hier antreten wollte ich nicht. Wie sollte ich also den Absprung schaffen? Ich erhoffte mir vom Unas Ouanga die Erfüllung des Wunsches wieder in die Türkei zurück zu kehren.

Unas Ritualtag 3: Ganz plötzlich meinte eine sehr alte gute Freundin von meiner Mutter, sie wolle mir das Geld fürs Ticket in die Türkei geben, ich solle mir keine Sorgen machen, ich könne ihr das Geld später aus der Türkei wieder nachreichen. Und so geschah es auch.

Am Flughafen angekommen, wollte ich meinen Onkel kurz besuchen. Damals wurde in der ganzen Türkei ein Profi-Killer mit dem Codenamen “Grün” im ganzen Lande gesucht. Er arbeitete für den türkischen Gladio. Ich kam an im grünen Mantel, hatte eine grüne Armeetasche dabei (abgesehen von dem schweren Koffer) und in dieser Tasche behütete ich aufs strengste das grüne Unas Ouanga. So, Gastfreundlichkeit äußert sich bei uns auch im Taschen- und Koffertragen. Doch an die grüne eine kam keiner heran. Ich sah düster aus, aufgrund meiner Niedergeschlagenheiten damals und dann wie gesagt war da noch die mysteriöse grüne Tasche……..

Ich musste das Unas-Ritual in der Türkei in Bursa bei meinem liebsten Onkel im Gästeschlafzimmer abschließen. Es war die letzte Ritualnacht.

Mein Onkel und ich redeten viel. Am nächsten morgen wollte ich nach Izmir weiterfahren. Nachdem er schlafen gegangen war schloss ich im Stillen flüsternd das Ritual ab, und da es die letzte Nacht war, musste ich die Kerzen von alleine ausbrennen lassen. Ich war ja schon von dem Flug und der anschließenden Fahrt gemartert und schlief angezogen auf dem Bett ein.

Mein Onkel wachte gegen 4 Uhr morgens auf um für kleine Onkels zu gehen und sah die Kerzenlichter durch die Glastür des Zimmers brennen, wo ich noch ganz und gar bekleidet schlief. Er erzählte mir dann, dass er voller Angst und Entsetzen in mein Zimmer kam und sofort wieder rausging, sich mehrmals zwickte um dann wieder in mein Zimmer zu kommen. Er meinte, er dachte ich sei tot, wegen des Geruches des Räucherwerks und des Öls und dann lag ich da auch noch regungslos total K.O. angezogen auf dem Bett und da brannten zwei grüne Kerzen und dazwischen lag eine grüne kleine mysteriöse Puppe. Er soll sich an die Puppe herangeschlichen haben und sie kurz angestupst haben mit seinem rechten Zeigefinger, in der Erwartung, dass sie aufstehen und sich gegen ihn richten werde. Dann soll er mich ebenso angestubst haben. Er soll dann die Kerzen ausgemacht haben, die gerade mal noch einen Zentimeter groß waren, und hierauf soll er in die Küche gerannt sein um alle scharfen Bestecke zu verstecken, aus Angst, ich sei jetzt ein Satanist und würde ihn und meinen Cousin, der nebenan schlief, im Schlaf zu Schnitzel verarbeiten. Und zur gleichen Zeit wurde ja “Grün” gesucht – ich war merkwürdig und dann war auch noch alles grün bei mir im Zimmer, grüner Mann, grüner Mantel, grüne Tasche und die grüne Puppe und die brennenden grünen Kerzen waren ihm einfach zuviel. Selbst die Katze hat er versteckt gehabt bis ich aufwachte. Es gab eine kleine Aussprache, und ich habe mich nach seiner “Berichterstattung” nicht mehr eingekriegt. Ich lachte ununterbrochen eineinhalb Stunden lang.

Trotz der ungeahnten Unterbrechung durch meinen Onkel hat das Ritual stark gewirkt. Ich erlebte die beste Zeit meines gesamten Lebens. Ich hatte mich vollständig von meinen damaligen qualvollen Panikattacken geheilt, war der Reißer im Uni-Umfeld, war gefragt, was Philosophie und v.a. Kartenlegen anbelangt, konnte sehr erfolgreich 6(!!!) Psychologie-Semester studieren und hatte für meine Verhältnisse große Erfolge, was das Lernen anging. Die Frauen fanden mich interessanter als je zuvor. Das irritierte mich, da die Puppe ja grün (nicht rot) war. Ich war sehr interessant für andere geworden und ich brauchte nur etwas entscheiden und das Universum sozusagen stellte mir mehr oder weniger bescheiden immer Güter und Wege und Leute zur Verfügung um das zu vollbringen, was ich mir in den Kopf setzte.

Es ist einfach magisch-genial-geil. Aber seit dem Unas-Ritual habe ich leider auch viel zu viele Neider und Feindschaften wie aus dem Nichts heraus, ohne jegliche dazu von mir aus motivierende Anlässe. Entweder lieben mich die Leute sehr oder sie beneiden mich und hassen mich wie die Pest. Damit komme ich seit langem nicht klar. Ich habe den Preis für Unas’ Gütigkeiten hochbezahlt, dennoch will ich es wieder ich machen und ich kann es jedem empfehlen, der sich ein neues Leben mit ganz neuen Umständen wünscht. Starke Nerven dabei behalten. Diese Puppe knistert!!!

Alles Liebe und viel Erfolg
Much Love E.